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Wannenarmaturen zur AufputzmontageDie Aufputzmontage ist eine weit verbreitete Variante, Dusch- und Wannenarmaturen zu installieren. Welche Vor- und Nachteile hat diese Art der Montage?
![]() Beispiel: Aufputzmontage Die Höhe ergibt sich aus dem Wannenrand (ca. 15-20 cm darüber), der Abstand der Leitungen untereinander beträgt normalerweise 15 cm. Da dies bautechnisch oft nicht 100% klappt, kann man sogenannte S-Anschlüsse verwenden (diese gehören bei den meisten Aufputz-Armaturen zum Lieferumfang), um kleinere Abweichungen auszugleichen. Vorteile der Aufputzmontage: Aufputzarmaturen gibt es in riesiger Auswahl; die Anschaffungskosten sind von allen Bauformen die geringsten. Der größte praktische Vorteil ist, dass diese Armaturen besonders einfach zu montieren sind - sie werden einfach mit 2 Überwurfmuttern auf den Anschlüssen befestigt. Das kann selbst von jedem Hobbyhandwerker ohne größere Probleme erledigt werden; lediglich das korrekte Ausrichten der Armatur mit den S-Anschlüssen erfordert etwas Fingerspitzengefühl. ![]() S-Anschlüsse Egal wie schick das Design der Armatur selbst auch sein mag - von allen Montagevarianten ist es letztlich die optisch unattraktivste: Die Armatur steht sehr weit und sperrig von der Wand ab, was besonders in der Dusche äußerst störend ist. Darüberhinaus ist die Reinigung aufgrund der vielen Ecken und Winkel sehr aufwendig, was - wenn man sie vernachlässigt - leicht zu Verkalkungen führt. Fazit: Aufputz-Armaturen sind günstig in der Anschaffung und leicht zu montieren, aber nicht so attraktiv wie andere Varianten; sie verbrauchen viel Platz und erfordern mehr Aufwand bei der Pflege.
25. Februar 2011
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